Sängerfahrt nach Dresden

Okt 07

Sängerfahrt nach Dresden

Männerchor Müden-Faßberg auf den Spuren von „August dem Starken“
Sängerfahrt nach Dresden mit gesanglichem Höhepunkt in der Frauenkirche

Faßberg, 07. Oktober 2007 Nach langer und umfangreicher Vorplanung ging es am Sonntag, den 30. September mit den Sängerinnen und Sängern sowie Gästen auf die große Fahrt in das schöne Elbflorenz Dresden. Bei herrlichem Sonnenschein stand nach der Ankunft im Hotel bereits der erste Programmpunkt auf dem Papier, denn für die vier Tage engagierte der Chor eine Stadtführerin, die mit ihrem umfangreichen historischen Wissen brillierte. Schon am Anfang der Stadtrundfahrt hatte die Gruppe den einmaligen Genuss das „Blaue Wunder“, eine historische Elbbrücke, aus nächster Nähe zu bestaunen. Dem nicht genug, die „Elbschlösschen“ wurden direkt vom Elbufer aus erklärt und umfassende Informationen zur Innenstadt, beginnend mit der Semperoper über den Zwinger bis zur Frauenkirche, rundeten das Bild ab.

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Das Bild zeigt die Reisegesellschaft vor dem Martin Luther-Denkmal auf dem Vorplatz zur Frauenkirche

 

 

 

 

 

 

 

Der folgende Tag begann mit einer Besichtigung der Semperoper und führte danach die Reisegruppe zur Frauenkirche. Der Männerchor hatte sich bereits im Vorfeld durch Chorproben auf diesen wichtigen Tag vorbereitet, denn ein einzigartiger Auftritt in der Frauenkirche stand auf dem Plan. Nachdem der Verein die lange Eingangsschlange hinter sich gelassen hatte, nahmen die Männer vor dem Altarraum Aufstellung und trugen das Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“ vor. Geleitet wurde der Chor durch seinen langjährigen Chorleiter und jetzigen Ehrendirigenten Leonard Skelton. Die unzähligen Besucher in der überfüllten Frauenkirche spendeten spontan langanhaltenden Beifall. Für sie war dieser tolle Gesang, bedingt durch die Akustik in diesem überragenden Bauwerk, ein „Gänsehauterlebnis“ der besonderen Art. Der Chor fühlt sich an dieser Stelle der Mitstifterin für den Aufbau, Frau Dr. Sigrid Kühnemann, zu besonderem Dank verpflicht, da durch ihre Mithilfe dieses Chorereignis erst möglich wurde. Nach einem letzten Gruß an den „Celler Pfeiler“ ging es danach mit dem nächsten Tageshöhepunkt weiter, nämlich die Besichtigung des sensationellen „Historischen Grünen Gewölbes“, was seines Gleichen sucht.

Der dritte Tag stand ganz im Zeichen der „Sächsischen Schweiz“. Bereits am Vormittag besichtigte die Reisegesellschaft die Festungsanlage „Königstein“. Auch hier hatte die Reiseleiterin, Frau Seifert, immer wieder schöne Anekdoten zu „August dem Starken“ auf Lager, die den umfangreichen Informationsfluss lustig unterbrachen. Über das schöne Bad Schandau besuchten die Männer und Frauen als nächstes den Elbsandsteinfelsen schlechthin, die Bastei. Auch hier gab es viel zu sehen und einige Chormitglieder trauten sich über verwegene Stiege bis auf die Felsenburg Rathen. Für Blumen- und Pflanzenfreunde bildete die Führung durch den Schlosspark in Pillnitz einen besonderen Augenschmaus. Konnten doch hier seltene Bäume und Pflanzen aus aller Welt betrachtet werden. Der krönende Abschluss war dann die Rückfahrt mit einem Schaufelraddampfer der Sächsischen Dampfschifffahrtsgesellschaft nach Dresden.

Gerade in Dresden, an dem denkwürdigen „Tag der deutschen Einheit“, musste die Rückreise in die Heide wieder angetreten werden. Doch etwas Kultur hatten die Reiseveranstalter auch hier noch geplant. So besuchte man bei herrlichem Sonnenwetter die Stadt Meißen mit ihrem mittelalterlichen Dom. Nach einem zünftigen Mittagessen in einer „Alten Schmiede“ ging es dann auf den Heimweg. Viele Reisemitglieder schwelgten auf der Rückfahrt in ihren Erinnerungen, denn auf einmal wurde es ganz ruhig im Bus, oder war „Mann-Frau“ doch etwas geschafft?