Sängerball 2009

Dez 29

Rauschender närrischer Sängerball in Faßberg.

Faßberg. (voni) Schon zum achten Mal feierte der Männerchor Müden-Faßberg im Haus Schlichternheide „Soldatenheim“ seinen närrischen Sängerball. In dem ausverkauften Haus hatten sich die Sängerinnen und Sänger ein abwechslungsreiches Programm einfallen lassen. Einige Originalitäten waren auch geplant, welche die Ballbesucher überraschen sollten. Eingeläutet wurde der Ball durch Liedvorträge des Männerchores und Klassikchores „Cantamus“. Speziell, das vom Klassikchor vorgetragene Lied „Brüderlein und Schwesterlein“ aus der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß begeisterte die Ballbesucher.

In seiner Begrüßung eröffnete der Vorsitzende Volker Nickel die karnevalistische Zeit in Faßberg und bedankte sich gleichzeitig bei allen Mitwirkenden für die umfangreiche Unterstützung. Besonders lobend stellte er das bezaubernd geschmückte Soldatenheim heraus.

Nach der Eröffnung des Balls durch die Band THOM-THOM konnten die Gäste miterleben, wie eine vorwitzige Göre, in Person Rosemarie Rosenkranz, mit ihren Eltern, von Bettina Nickel und Hedwig Sax dargestellt, eine „schwierige“ Rechenaufgabe löste. Als nächstes folgte ein „Strohwitwer“, der zu seinem Leidwesen erzählte, was er die ganze Woche so kocht, denn seine Frau war ja verreist. Vorgetragen von Karl Rosenkranz wurden bei vielen Männern wohl auch Erinnerungen wach. Kein geringerer, wie die zwei Faßberger Urgesteine Erika Sommer und Peter Schweden hatten sich den Sketch „Theaterbesuch“ ausgedacht. Was da so alles passiert, wenn die alten getragenen Socken mit ins Theater mitgenommen werden. Die Gäste konnten es erleben und beide hatten die „Lacher“ auf ihrer Seite.

Den krönenden Abschluss bildete auch in diesem Jahr wieder traditionell das Männerballett des Männerchores. Unter der Choreografie von Bettina Nickel tanzten die Männer „Komm hol das Lasso raus“. Hier stellte die „Alte Squaw“ mit ihren eingesammelten Skalps auf einem „Bollerwagen“ ein besonders tänzerisches Ensemble dar. Manfred Bartz überzeugte wieder einmal durch seine umwerfende Grazie. Zum Schluss wurden der Chorleiter Heinz Kröll mit Bettina Nickel am Marterpfahl gefesselt. Die Befreiung vermochte nur durch die Spende eines „Feuerwassers“ gewährt werden. Nach dem Programmende und einer kleinen Zaubereinlage durch THOM-THOM tanzte ein begeistertes Ballpublikum bis in den nächsten Tag. Weit nach Mitternacht beschloss der Männerchor Müden-Faßberg mit einem großen Schlusskreis den gelungenen Sängerball 2009.