Hofsingen 2010

Dez 29

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von Volker Nickel
MÜDEN 21. Juni 2010
. Bereits zum achten Mal haben die Sängerinnen und Sänger des Männerchores und Klassikchores Cantamus unter der Leitung von Heinz Kröll zum Singen und Musizieren auf den Bauernhof eingeladen. In diesem Jahr waren wiederum auswärtige Chöre aus dem Ruhrgebiet und der Lausitz angereist. Bei schönem Sommerwetter folgten die teilnehmenden Chöre sowie Gäste und Zuhörer gerne dieser Offerte.

Umrahmt durch die beiden Chöre konnte um 14.30 Uhr vor „vollem Haus“ der Vorsitzende, Volker Nickel, die Begrüßungsworte sprechen und hieß besonderes den Studiochor Essen und die Chorfreunde aus Demitz-Thumitz, die am weitesten angereist waren, herzlich willkommen.

Mit dem Lied „Die Uhr“ eröffnete der Klassikchor Cantamus, mit seinem Chef Heinz Kröll und begleitet von seiner Pianistin Leli Zhuang, den Programmreigen. Ihren Auftritt beendeten die Choristen mit einem Medley aus dem Zarewitsch von Franz Lehar. Für den gelungen Auftritt bedankten sich die Gäste mit begeisterten Applaus. Ausnehmend gut gefiel den Zuhörern im weiteren Verlauf der Männergesangverein Schneverdingen mit ihrem Dirigenten Gernot Kaßburg, die mit makellosen Liedvorträgen das Publikum beschwingten. Am Ende ihres Auftrittes sangen die Männer „Als Freunde kamen wir“ von Gerd Onnen und waren sich des Beifalls sicher. Im Anschluss trug die Chorgemeinschaft Baven unter ihrem Chorleiter Gerd Bühte seine Songs vor. Zum Ende wurde „Der Löwe schläft heut Nacht“ intoniert und von den Zuhörern bewundernd angenommen. Ein besonderer Ohrenschmaus waren die vorgetragen Lieder durch den Männergesangverein Hermannsburg. Gemeinsam mit ihrer Chorchefin Heidrun Kruse trugen sie als letztes Lied „Mit 66 Jahren“ von Udo Jürgens vor, welches die Zuhörer mit begeisterten Ovationen honorierten. Als nächste trat der Studiochor Essen auf. Mit ihrem Dirigenten Konrad Haenisch sangen sie wunderbare Volksweisen. Höhepunkt war schlechthin das Lied „Der italienische Salat“ von Franz Friedrich Richard Genée. Durchaus ein Gassenhauer, der das Publikum bezauberte.

Im zweiten Block beschwingte der Männerchor Müden-Faßberg, am Klavier begleitet, mit von Heinz Kröll arrangierten Chorsätzen. Als Schlussbild stimmten die Männer „Auf der Heide blühn die letzten Rosen“ von Robert Stolz an. Gut und gekonnt gesungen belohnten die Gäste den Chor mit viel Beifall. Gängige und bekannte Lieder sang der Männerchor Cellensia. Mit einem Hinweis auf das erste Spiel des deutschen Fußball-Nationalteams sangen sie „Es ist jetzt Fußballzeit“ von Manfred Bühler und stimmten so auf den Abend ein. Nach einigen Jahren stand die Liedertafel Frohsinn Unterlüß mit ihrem Dirigenten Herbert Wenzel wieder in Müden auf der Bühne. Die Frauen und Männer erfreuten das Publikum mit schönen Liedern. Zum Schluss sang der Chor „Der Mensch ist kein Mensch ohne Handy“ – welches ohne weiteres in die heutige Zeit passt. Kurz mit ins Programm aufgenommen, trugen anschließend unter Leitung von Egon Reuter die „Sangesfreunde vom Klosterberg“ ihre Lieder vor. Zu einem Wochenendtrip in der Heide, schlossen sie mit der „Lausitzer Nationalhymne.

Mit „Du kannst nicht Treu sein“ der Gastgeber schunkelten die Vereine und Gäste in den Abend, den die Musikgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Müden abrundete.