Hofsingen 2008

Dez 29

Männerchor Müden-Faßberg feiert ein herrliches Hoffest

Bereits zum sechsten Mal hat der Männerchor Müden-Faßberg unter der Leitung von Heinz Kröll zum Singen auf dem Hof Dageförde in Müden eingeladen. Bei angenehmstem Sommerwetter folgten die teilnehmenden Chöre sowie Gäste und Zuhörer gerne dieser Einladung.

Um 14.00 Uhr konnte der Vorsitzende, Volker Nickel besonders die Chöre aus dem Südkreis begrüßen. Das waren unter anderem die Chorgemeinschaft Eicklingen-Wienhausen unter der Leitung von Herrn Eugen Jost. Trotz eines gebrochenen Beines leitete der Chorleiter seine Männer hervorragend.

Auch der Gemischte Chor Bröckel mit seinem Dirigenten Dr. Otmar Schulz, wie die Männer und Frauen aus Großmoor mit ihrem Chorchef Henning Klingemann gehörten dazu. Genauso begrüßte Nickel den Shantychor Salzwasser-Riege Hambühren unter der Leitung von Johann Adam. Ausgesprochen erfreut war er über die Teilnahme des Männergesangvereins Eversen, der sich als über 100-jähriger Verein seit zwei Jahren wieder zum Singen zusammengefunden hat. Er wird dirigiert von Cord Weseloh. In seiner Eingangsbegrüßung ging Nickel unter anderem auf den gestarteten Projektchor für das Jahr 2009 ein. Dieses Jubiläumsjahr möchte der Verein mit einem Klassikkonzert abschließen. Dabei erwähnte er auch kurz die Probleme der Chöre und sagte, dass sich immer weniger Menschen für diese Art des musikalischen Engagement interessieren. Der Appell an die Gäste und Besucher, als Sängerin oder Sänger mitzumachen, lag ihm deshalb sehr am Herzen.

Gemischter Chor Bröckel

Gemischter Chor Großmoor

Shantychor Salzwasser-Riege Hambühren

Männergesangverein Eversen

Mit dem Lied „Es war einmal“ aus der Operette „Im Reich der Indra“ von Paul Linke eröffnete der Männerchor Müden-Faßberg gemeinsam mit dem Klassikchor „Cantamus“, begleitet von seiner Pianistin Leli Zhuang den Programmreigen. Ausnehmend gut gefiel den Zuhörern der Shantychor Hambühren, der mit original seemännischen Liedern die Zuhörer auch im zweiten Teil seines Auftrittes erfreute. Doch auch der MGV Eversen verstand es, mit Gitarrenbegleitung, seine schöne Chorauswahl an die Zuhörer zu bringen. Ein besonderer Ohrenschmaus waren die vorgetragen Lieder durch den Gemischten Chor Großmoor. Doch auch die Männer und Frauen aus Bröckel verstehen ihr Laiensängerhandwerk und erfreuten die Zuhörerschaft. Danach sang die Chorgemeinschaft Eicklingen-Wienhausen. Ihr fabelhafter Vortrag endete mit dem Lied „Der Legende von Babylon“. Der erste Teil schloss dann mit dem Liederpotpourri „Der Zarewitsch“, vorgetragen vom Männerchor Müden-Faßberg und dem Klassikchor Cantamus mit seiner Klavierbegleitung durch Leli Zhuang.

Männerchor Müden-Faßberg/Klassikchor

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Akkordeonorchester Oyten

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Die Kaffeezeit wurde durch das Akkordeonorchester Oyten musikalisch umrahmt. Routiniert spielten sie auf und verstanden es, das Publikum zu begeistern.

Den zweiten Teil des Hofkonzertes eröffnete dann der Männerchor Müden-Faßberg. Hier sind besonders die Lieder „Es stehn drei Birken und Rose Marie“ zu benennen. Meint doch Nickel, Löns hätte sich wohl bei den Texten während seiner Müdener Zeit inspirieren lassen. Wunderbar war der Gemischte Chor Großmoor anzuhören. Mit dem Lied „Lollipop“ im zweiten Teil seiner Darbietungen, begeisterte er das Publikum. Mit herrlich vorgetragenen Liedern, wie „Die Lüneburger Heid“ oder „Sierra Madre del Sur“ sang sich der MGV Eversen in die Herzen der Zuhörer. Einen musikalischen Leckerbissen der besonderen Art hatte der Gemischte Chor Bröckel mitgebracht. Mit den Spiritual „Kum ba ya“ und „My Lord, wath a morning“ verzückte er die Zuhörer.

Bei seinem abschließenden Dank ging Nickel wie in den vergangenen Jahren auf die Hofbesitzerin, Ulla Dageförde ein, die dem Männerchor unentgeltlich ihren Hof für diese herrliche Veranstaltung bereitstellte. Doch auch die Chorleiter bekamen ein Geschenk für ihr Mühen in der Arbeit mit den Aktiven. In seinen Dank schloss er auch die Helferinnen und Helfer und im Besonderen, Heiner Ahrens und Michael Titjens für den Aufbau des Bühnenbildes, ein.

Der Nachmittag endete mit dem gemeinsamen Lied „Ihr Freunde all, das Lied verklang“ und die Chöre und Gäste gingen mit der Hoffnung auseinander, dass dieses schöne Konzert im nächsten Jahr wieder stattfinden möge.