Hofsingen 2007

Dez 29

Männerchor Müden-Faßberg feiert ein herrliches Hoffest

Faßberg, 11. Juni 2007 Bereits zum fünften Mal hat der Männerchor Müden-Faßberg unter der Leitung von Heinz Kröll zum Singen auf dem Hof Dageförde in Müden eingeladen.
Bei angenehmstem Sommerwetter folgten die teilnehmenden Chöre sowie Gäste und Zuhörer gerne dieser Einladung.

Um 14.00 Uhr konnte der Vorsitzende, Volker Nickel, den gemischten Chor aus Unterlüß unter der Stabführung von Rolf Schulte begrüßen. Sein besonderer Gruß galt außerdem dem Männergesangverein Dorfmark mit seiner Chorleiterin Hiltrud Wlodarczyk, dem MGV Hermannsburg mit Heidrun Kruse sowie den Männern aus Wietzendorf mit ihrem Dirigenten Karl-Heinz Holzgrefe. Ganz besonders freute sich der Gastverein über die Anwesenheit des Blankeneser Männerchores mit seinem Chorleiter Georg Feige. Nach 21 Jahren nahm dieser wieder, nach einer schönen Dorf- und Kirchenführung, an einem Konzert des Männerchores Müden-Faßberg teil.

choraliesamueden243Mit dem Lied „Wir laden gern uns Gäste ein“ eröffnete der Männerchor Müden-Faßberg gemeinsam mit dem Klassikchor „Cantamus“, begleitet von seiner Pianistin Leli Zhuang den Programmablauf. Ausnehmend gut gefiel den Zuhörern der Blankeneser Männerchor, der mit original „Hamburger Liedern“ die Zuhörer erfreute. Doch auch der MGV Hermannsburg verstand es, die traditionelle Chorliteratur an den Zuhörer zu bringen. Ein besonderer Ohrenschmaus war die „Ambosspolka“ vorgetragen durch die Männer aus Dorfmark. Ein mitgebrachter Amboss wurde dazu durch einen „Schmied“ im Takt geschlagen.

choraliesamueden137Die Kaffeezeit wurde durch den Fanfarenzug Faßberg musikalisch umrahmt. Routiniert spielten sie auf und verstanden es, das Publikum zu begeistern. Besonders sei zu erwähnen, dass die Spielerinnen und Spieler ohne ihre Stabführerin Diana Lüllwitz auskommen mussten, die erkrankt zuhause das Bett hüten musste. Doch aus den hinteren Reihen kamen immer die richtigen Einsatzkommandos.

Den zweiten Teil des Hofkonzertes eröffnete dann der Männerchor Müden-Faßberg. Hier sind besonders der „Jägerchor“, mit Trompetenbegleitung von Alfred Sommer und Heinz Kröll und das „Marsch-Septett“ aus der „Lustigen Witwe“ mit Klavierbegleitung durch Leli Zhuang zu erwähnen. Die Zuhörer erwiesen diesen tollen Beiträgen überschwänglichen Applaus. Ambrosisch war der gemischte Chor Unterlüß anzuhören. Mit dem Chanson „Oh Champe Elysees“ im zweiten Teil seiner Darbietungen, begeisterte er das Publikum.
Mit herrlich vorgetragenen Liedern, wie „Das Rennsteiglied“ oder „Heidjerland“ sang sich der MGV Wietzendorf auch in die Herzen der Zuhörer. Einen musikalischen Leckerbissen der besonderen Art hatte der Klassikchor „Cantamus mitgebracht. Mit „Sei gepriesen, du lauschige Nacht“ verzückte er zum Ende des Programms die Zuhörer.

choraliesamueden250Bei seinem abschließenden Dank ging Nickel abermals auf die Hofbesitzerin, Ulla Dageförde ein, die dem Männerchor unentgeltlich ihren Hof für diese Veranstaltung bereitstellte. Doch auch die Chorleiter bekamen ein Dankeschöngeschenk für ihr Mühen in der Arbeit mit den Aktiven. In seinen anschließenden Worten befasste sich Nickel mit der Bedeutung des kulturellen Engagements der Chöre in den Gemeinden und meinte, dass ein Volk ohne Kultur, nur aus ökonomischen Gesichtspunkten heraus, nicht überlebensfähig sei. Neben der Arbeit, tragen auch die schönen Dingen des Lebens zum täglichen Wohlbefinden bei, sagt er. Mit dem Appell an die Gäste, als Sängerin oder Sänger in die Chöre einzutreten, schloss er seine Rede.

Der Nachmittag endete mit dem gemeinsamen Lied „Im Wald und auf der Heide“ und die Chöre und Gäste gingen mit der Hoffnung auseinander, dass dieses schöne Konzert im nächsten Jahr wieder stattfinden möge.