Hofsingen 2006

Dez 29

Männerchor Müden-Faßberg feiert ein herrliches Hoffest

Bereits zum vierten Mal hat der Männerchor Müden-Faßberg unter der Leitung von Heinz Kröll zum Singen auf dem Hof Dageförde in Müden eingeladen. Bei herrlichstem Sommerwetter folgten die teilnehmenden Chöre sowie Gäste und Zuhörer gerne dieser Einladung.

Um 14.00 Uhr konnte der Vorsitzende, Volker Nickel, die gemischten Chöre aus Baven unter der Stabführung von Gerd Büthe und Bergen mit seiner Chorleiterin Jutta Fette-Floßdorf begrüßen. Ganz besonders freute sich der Gastverein über die Anwesenheit des Volkschors Thalia aus Celle mit seinem Dirigenten Eberhardt Achilles. Zum ersten Mal sei ein Chor aus dem Südkreis bei dem alljährlich stattfindenden Konzert mit von der Partie. Außerdem galt sein besonderer Gruß dem Männergesangverein Schneverdingen mit dessen neuem Dirigenten, Gernot Kaßburg.

img0138aMit drei Liedern eröffnete der Männerchor Müden-Faßberg den Konzertreigen. Ausnehmend gut gefiel den Zuhörern der „Jägerchor“ aus der Oper Der Freischütz, da der Chor von der Pianistin Leli Zhuang begleitet wurde. Der gemischte Chor Bergen begann den gesanglichen Teil mit dem Schwenken von Deutschlandfahnen und stellte damit die Verbindung zur Fußballweltmeisterschaft her. Im zweiten Teil schloss der Chor mit dem fabelhaft vorgetragenen Lied „Mücke“ von Egon Ziesmann. Der MGV Schneverdingen hatte bei diesem Konzert seinen ersten Auftritt mit seinem neuen Dirigenten. Besonders gefiel den Zuhörern der Chorsatz „Zwölf Räuber“ von Simion Ignâtieff. Mit herrlich vorgetragenen Liedern, wie „Grüß Gott du schöner Maien“ oder „Wir lieben sehr im Herzen“ sang sich der Volkschor Thalia auch in die Herzen der Zuhörer. Ambrosisch war der gemischte Chor Baven anzuhören. Mit seinen Löns-Liedern im zweiten Teil seiner Darbietungen begeisterte er das Publikum.

53466997e60d39007

Die „Hallodris“

Zur Kaffeezeit wurde der gesangliche Teil durch eine Einlage der Gruppe „Viertel Jahreszeiten“ unterbrochen. Eine Urlaubergruppe aus dem Münsterland, die mit einer Kutsche unterwegs war, spielte auf dem Hof auf. Das eigentliche
Unterhaltungsprogramm gestaltete aber die Kapelle „Hallodris“ aus Wietzendorf unter der Stabführung von Sabine Euhus. Mit ihren bayerischen Melodien konnten sie süddeutsche Stimmung in das Heidedorf Müden bringen. Bei seinem abschließenden Dank ging Nickel abermals auf die Hofbesitzerin, Ulla Dageförde ein, die dem Männcherchor unentgeltlich ihren Hof für diese Veranstaltung bereitstellte.
Der Nachmittag endete mit dem gemeinsamen Lied „Jenseits des Tales“ und die Chöre und Gäste gingen mit der Hoffnung auseinander, dass dieses schöne Konzert im nächsten Jahr wieder stattfinden möge.

Eberhardt Achilles